Wine-Guide-Austria.com

Hier geht's zum aktuellen Wine-Guide-Austria in deutscher Sprache, dem ultimativen Nachschlagewerk zum österreichischen Wein.

 
Bookmark and Share

Es geht rund. Nun wird auch der WeinGourmet eingestellt.

Traurig aber wahr, das nächste kompetente Weinmagazin verschwindet vom Markt.

Weblinks


Nun ist es traurige Gewissheit, ich halte den Brief von Chefredakteurin Madelaine Jakits in der Hand, in dem mir mitgeteilt wird, dass ich meine Artikel nicht mehr schreiben brauche, denn Nr. 1/2009 ist der letzte WeinGourmet, der erschienen ist. Die Krise schlägt sich auch im Inseraten-Aufkommen der Zeitungen nieder - und ohne Inserate können auch die besten Magazine nicht überleben. Man wird in Zukunft wieder verstärkt Wein-Themen im Feinschmecker aufbereiten und sogenannte "Bookazines" produzieren.

Die Events, wie der Messestand auf der ProWein, die Wine-Awards auf Schloss Bensberg usw. sowie der Club auf der Homepage werden unter Feinschmecker-Regie weitergeführt.

Nicht ganz neu.

In der Branche kriselt es ja schon länger, nur dass es so schlimm kommt, dass es auch die Top-Titel erwischt, das konnt (oder wollte) sich wohl niemnad von uns vorstellen.

Begonnen hat das Ganze ja schon 2005 als Vinum den Titel "Alles über Wein" schluckte. Nun steht Vinum selbst zum Verkauf. Die Versuche eines Management buy out scheinen auch hier Wunschdenken zu sein.

Danach verschwanden systematisch diverse Gourmet-, Genuss- und Weintitel, wie etwas das Gault Millau Magazin, Vivere und diverse andere. Auch das ambitionierte DiVino von Roszika Farkas kämpft ums überleben, selbst René Gabriel verkaufte seinen Weinwisser bei gutem Wind, dort sucht man nun kräftigst nach neuen Abonnenten. Auch in Österreich kam dem Branchen-Primus "Falstaff" der Einstieg des PR-Profis Wolfgang Rosam mehr als recht(zeitig).

Aber nicht nur im Genuss- und Weinbereich kracht's gewaltig, inzwischen sind auch prominente Lifestyle-Titel betroffen, in den Vereinigten Staaten sogar Jahrzehnte alte regionale Tageszeitungen.

Nein, es ist zur Zeit gar nicht lustig.
© by Helmut Knall
last modified: 2009-04-12 19:12:54

montrose51    2009-03-25 23:02:53    

Bordeaux - Primeurverkostung

Kann sein, dass wir einander treffen. Parker und Suckling eher nicht, dafür Gabriel.

Mit wie immer weinfreundlichen Grüßen

Franz X. Kocka

montrose51    2009-03-23 17:01:18    

Na ja retour, sehr geehrter Herr Knall ...

Auch wenn der Bericht über F.X. nicht von ihr stammt, ist sie als Chefredakteurin doch für den Inhalt der Zeitschrift verantwortlich.

Die "Kleinigkeiten":

SEINE 51. Ernte?
Eine "Hollerried" ist mir nicht bekannt, daher kann ich nicht beurteilen, ob sie GEGENÜBER vom Kellerberg liegt.
Die Unendlich-Jahrgänge 1998 und 2000 sind eine Cuvee "Grüne Veltliner Riesling" - war mir neu.

Parker deswegen, da ich unter klein was anderes verstehe - liegt aber im Auge des Betrachters. Dass er und andere (z. B. James Suckling, der auf eigene Kosten zu einer von mir im Herbst 1997 veranstalteten Degustation Bordeaux 1982 mit 176 Weinen kam) die Proben aufs Hotelzimmer serviert bekommen, finde ich natürlich auch nicht in Ordnung.

Es gab schon in früheren Jahren Ungereimtheiten (zumindest aus meiner Sicht) im Weingourmet zu lesen, daher der Verzicht darauf.

Bei den österreichischen Zeitschriften wollte ich nur Ihre Liste zum Falstaff ergänzen und damit schreiben, dass es (fast) keine Weinzeitschrift mehr gibt, die es alleine schafft, am Markt zu bestehen.

Nix für Ungut!

Franz X. Kocka


Helmut Knall    2009-03-23 13:42:36    

Naja...

Ich will jetzt nix in Schutz nehmen - aber: Jetzt hab ich mir extra dieses alte Heft herausgesucht.

Die Verkostung von F.X.Pichler Weinen auf S. 70 hat erstens gar nichts mit Frau Jakits zu tun, sondern ist ein Bericht von Star-Sommelier Hendrik Thoma und spiegelt seine persönlichen Eindrücke einer Verkostung in Hamburg wider. Ungereimtheiten finde ich da keine, das kann ich eigentlich fast alles nachvollziehen.

Und es als "ausschlaggebend" für ein Storno anzusehen, dass in einem wirklich gut recherchierten 9-Seiten-Artikel über Wein als Geldanlage in einer Zeile Parker als "klein und untersetzt" beschrieben wird, verstehe ich gar nicht. Denn er ist nu wirklich nicht besonders gross und sicher nicht der Schlankeste (ich kenne ihn persönlich), wo also ist das Problem? Was sonst über ihn drin steht stimmt auch, er wird logischerweise hofiert, das Einzige was man vielleicht anmerken könnte, ist, dass durchaus auch andere Journalisten hofiert werden und Proben der Premiers bekommen, wenn sie das anfordern.

Ich weiss das, weil ich seit ca. 20 Jahren diesen Verkostungsmarathon in Bordeaux mitmache, so auch nächste Woche wieder...

Was dann die drei österreichischen Zeitschriften damit zu tun haben, verstehe ich dann gar nicht mehr. Sorry.

Lieben Gruss.

Helmut O. Knall

montrose51    2009-03-19 17:28:23    

Kompetent

Ich habe nach Lesen der Ausgabe 4/2007 gebeten, von weiteren Zusendungen abzusehen.
Der Bericht über F.X. Pichler strotzt nur so von Ungereimtheiten, um es milde auszudrücken (Seite 70).

(Ich verstehe bis heute nicht, dass Frau Jakits den Steinfederpreis bekam.)

Ausschlaggebend war, als Robert Parker als klein und untersetzt beschrieben wurde (Seite 102).

Überflüssig zu erwähnen, dass mein Leserbrief nicht veröffentlicht wurde.

Zu den anderen österreichischen Weinzeitschriften:

A la Carte - Verlag D + R,
Vinaria - Niederösterreichisches Pressehaus (75 %)
Wein.pur - Agrarverlag

Mit weinfreundlichen Grüßen

Franz X. Kocka


Kommentar hinzufügen
Benutzername:
Passwort:
Überschrift:
Kommentar:

Wine-Times News-Ticker

Aus Vino Nobile di Montepulciano wird "NOBILE".

Seit den 1980ern, als Rotwein aus Italien auch international beliebt wurde, leiden die Wein-Produzenten aus Montepulciano, dass sie "als kleiner Bruder" des Brunello, also des Bruderweines vom Nachbar-Hügel, bezeichnet werden...
» weiter...

99 Tipps.

Völlig subjektive Tipps vom Knall. Weine aus allen möglichen Regionen Österreichs, Italiens und Deutschlands. Weil ich da dauernd bin. Und ein paar andere auch noch. Sehen Sie selbst.
» weiter...

Mithilfe erlaubt.

Diese Seite zu gestalten kostet viel Zeit und Geld. Wir möchten Sie trotzdem für unsere Besucher kostenfrei halten. Wenn Sie uns helfen wollen, lesen Sie hier weiter...
» weiter...
» Alle News...

Wichtige Links


als PDF downloaden